Die Geschichte

Die Felshöhe des Bürgkogels

Die Felshöhe des Bürgkogels die an der rechten Flanke der Klamm inmitten der Talenge emporragt, bot den ersten Siedlern des Kaprunertales vor ca. 4.000 Jahren Schutz. Die bronzezeitliche Nutzung des Kupfers dürfte die Grundlage der Besiedlung gewesen sein. Die Klamm sicherte den Bewohnern des Bürgkogels über 3.000 Jahre lang die Westseite ihres Siedlungsgebietes.

Durch archäologische Grabungen
konnte auch der Nachweis einer keltischen Wallanlage aus dem 5. Jahrhundert vor Christus und Reste spätantiker sowie mittelalterlicher Befestigungsanlagen gefunden werden, die auf eine Besiedelung bis ins 12. Jahrhundert hinweisen. Im 15. und 16. Jahrhundert bildete sich eine eigenständige Agrarkultur mit Hofwirtschaft, die der Kulturlandschaft ihr heutiges Gepräge verleiht.

Neben der Landwirtschaft war der Holzreichtum des Tales wichtig. Die Sigumund-Thun-Klamm wurde daher bereits in den vergangenen Jahrhunderten zum Flößen benutzt. Im Klammfels eingehauene Zeichen und Jahreszahlen weisen auf die Arbeit der Holzknechte hin.

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